Präventionsarbeit – Cannabiskoffer

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Elise Pöschla und studiere aktuell im dritten Semester Soziale Arbeit an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Im Rahmen meines gegenwärtigen Semesters absolviere ich hier an der Spreewald-Schule mein 20-wöchiges Praktikum in der Sozialarbeit, an der Seite des Sozialarbeiters der Schule, Jörn Lehmann.

Innerhalb der jährlich stattfindenden Projektwoche hatten wir, neben den Lehrkräften, ebenfalls die Möglichkeit mit den Klassen zu interagieren. Unser Angebot stellte der sogenannte Cannabiskoffer dar, mithilfe dessen wir für die Schüler und Schülerinnen Präventionsarbeit, in Hinblick auf den Konsum von Cannabis, leisteten. Dafür griffen wir auf verschiedene Methoden des Koffers zurück.

Durch das „Schadstoffraten“ lernten die Schüler und Schülerinnen diverse Streckmittel, welche in Cannabis enthalten sein können, kennen und erweiterten ihr Wissen über die Gefahren und Folgen, die der Konsum dessen mit sich bringt.

Über die Praktik „Wie entsteht Sucht?“ sensibilisierten die Kinder und Jugendlichen ihre Kenntnis zum Thema Sucht. Dazu ordneten sie selbstständig, nach Klärung der Begriffe Gebrauch, Gewohnheitskonsum, Substanz-Missbrauch und Abhängigkeit, verschiedene Fallbeispiele den vier Stadien einer Sucht zu.

Besonders viel Freude erweckte das „Kiffer-Quiz“, bei dem sich die Schüler und Schülerinnen in Gruppen ordneten und mit lustigen und selbstgewählten Gruppennamen gegeneinander antraten, im Kampf um Allgemeinwissen und Faktenwissen rund um die Thematik Cannabis.

Unser Thema führte zu informativen und anregenden Diskussionen und stieß bei den Kindern und Jugendlichen nicht nur auf Begeisterung, sondern teilweise auch, wie beispielsweise beim „Schadstoffraten“, auf Entsetzen oder Erschrecken. So konnte hoffentlich jede/r, trotz dessen wir alle viel Spaß am Projekt hatten, etwas wissenswertes für sich mitnehmen.